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Der ZenZui-Browser für Mobiltelefone im Test

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ZenZui war ein Konzept für mobiles Surfen: Webseiten und andere Inhalte erschienen als zoombare Kacheln auf dem Handy. Microsoft kündigte das Unternehmen 2007 an; im November wurde ZenZui in Zumobi umbenannt. Die damaligen Berichte zeigen, wie ZenZui auf den Mobiltelefonen der Zeit funktionieren sollte. Aus ihnen geht nicht hervor, ob ZenZui heute noch verfügbar ist oder sich für heutige Smartphones eignet.

Für Bewerbungen und die Jobsuche ist ZenZui heute keine Hilfe. Wer sich per Handy bewirbt, sollte die Vorgaben des Arbeitgebers beachten und einen aktuellen Browser verwenden. ZenZui bleibt ein historischer Versuch, Inhalte auf kleinen Mobiltelefon-Displays schneller zugänglich zu machen.

ZenZuis Kacheloberfläche

ZenZui setzte auf eine Kacheloberfläche. Jede Kachel führte zu einem Inhalt oder zeigte eine Vorschau; durch Hineinzoomen ließ sich der ausgewählte Inhalt größer betrachten. So sollten Nutzer häufig besuchte Webseiten und Angebote direkt öffnen können, ohne jedes Mal ihre Adresse einzutippen.

Microsoft beschrieb bei der Vorstellung im März 2007 eine Oberfläche mit bis zu 36 Kacheln. In einer Zumobi-Beta, über die Golem im Dezember 2007 berichtete, waren dagegen höchstens 16 Felder vorgesehen. Die Beta bot mehr als 75 Kachel-Lesezeichen. Die Zahlen stammen aus unterschiedlichen Beschreibungen und Entwicklungsständen. Sie ergeben daher keine einheitliche, feste Anzahl.

Wie die Bedienung funktionierte

Die Kacheln waren für kleine Displays gedacht und ließen sich über das Tastenfeld ansteuern. Laut einem damaligen Bericht von WIRED war dafür kein Touchscreen nötig. Viele damalige Mobiltelefone wurden so bedient, anders als heutige Smartphones.

Die Zumobi-Beta war für Windows Mobile 5 und 6 angekündigt. Versionen für BlackBerry- und Java2ME-Geräte waren für 2008 angekündigt. Die Ankündigung sagt nicht, ob diese Versionen erschienen; daraus lässt sich auch keine heutige Kompatibilität ableiten.

Kachelansicht und begrenzte Webauswahl

Die Kachelansicht versprach einen schnellen Überblick über ausgewählte Inhalte. Forrester schrieb Ende 2007, dass sich die Kachelsammlung einfach sortieren und gut durchsuchen ließ. Das war eine Einschätzung zur damaligen Beta. Geschwindigkeit, Akkuverbrauch und Bedienbarkeit nach heutigen Maßstäben wurden nicht gemessen.

Eine zentrale Grenze betraf die Auswahl der Inhalte. WIRED kritisierte, dass ZenZui vor allem Partnerangebote und Widgets zeigte und damit nicht das offene Web vollständig abbildete. Wer frei im Internet surfen wollte, war durch die von ZenZui zusammengestellte Auswahl an Kacheln eingeschränkt. Die Oberfläche konnte den Zugriff auf ausgewählte Seiten vereinfachen, ersetzte aber nicht zwingend einen vollwertigen Browser.

Warum ZenZui heute kein Browser-Tipp ist

Die verfügbaren Informationen zu ZenZui und Zumobi stammen aus den Jahren 2007 und 2008. Sie bestätigen, dass es damals eine Zumobi-Beta gab. Ob ZenZui oder Zumobi heute noch verfügbar und sicher ist oder mit aktuellen Webseiten funktioniert, lässt sich daraus nicht zuverlässig feststellen. Ein systematischer Vergleich mit heutigen Mobilbrowsern ist ebenfalls nicht dokumentiert.

Heute ist ZenZui vor allem ein Beispiel für frühe Oberflächen auf Mobiltelefonen. Wer ein Handy für Bewerbungen, Stellensuche oder Online-Interviews nutzt, sollte keine alten Installationsdateien als Lösung für aktuelle Aufgaben einplanen. Entscheidend sind ein aktueller Browser und die technischen Anforderungen des jeweiligen Bewerbungsportals.

Bewerbungen am Handy erledigen

Für eine Bewerbung per E-Mail empfiehlt die Bundesagentur für Arbeit, die Unterlagen als PDF anzuhängen. Bei einem Bewerbungsportal gehören die Dokumente in die dafür vorgesehenen Felder. Prüfe vor dem Absenden, ob die Stellenanzeige bestimmte Formate oder Upload-Vorgaben nennt.

Scans von Nachweisen sollten gut lesbar sein, aber keine unnötig großen Dateien erzeugen. Die Bundesagentur nennt für viele Dokumente eine Auflösung von 300 dpi als ausreichend. Vor einem Video-Interview empfiehlt sie, die Internetverbindung, das Headset, die Webcam und die benötigte Software zu testen und die Bewerbungsunterlagen bereitzulegen.